Was ist ein Freiwilliges Soziales Jahr?
In einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) engagieren sich junge Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren in einer sozialen Einrichtung. Sie bekommen dafür ein Taschengeld und verschiedene Vergünstigungen. Ein FSJ dauert in der Regel zwölf Monate. Nach Absprache sind aber auch Einsätze zwischen sechs und 18 Monaten möglich.
Das FSJ ist in erster Linie als ein Jahr der Orientierung gedacht, in dem erste Erfahrungen in einem Berufsfeld gemacht werden können. Es ist eine gute Möglichkeit, zu überprüfen, ob einem der soziale Bereich liegt und wie es sich anfühlt, jeden Tag acht Stunden zu arbeiten. Und natürlich lernt man in einer fremden Umgebung viel über sich selber: „Wo sind meine Stärken? Wie wirke ich auf andere? Was fällt mir noch schwer?“
Der Unterschied zu einem Praktikum ist die Begleitung. Es gibt in einem FSJ-Jahr fünf Seminarwochen, in denen die gemachten Erfahrungen mit anderen FSJ’ler/-innen ausgetauscht und ausgewertet werden. Unterstützung bieten auch die Referent/-innen des BDKJ.
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